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Von 9 GTM-Containern zu einer zentralen Tracking-Architektur für internationales Performance Marketing

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zentralisiertes Setup
POAS
statt ROAS im Fokus

Kunde

light11 zählt zu den führenden Onlinehändlern für hochwertige Designleuchten und Lichtlösungen. Das Unternehmen ist international tätig und betreibt mehrere länderspezifische Shops mit individuellen Anforderungen an Tracking, Analyse und Performance Marketing.

Mit dem Wachstum der internationalen Präsenz stieß jedoch auch die bestehende Tracking-Infrastruktur zunehmend an ihre Grenzen.

Die Herausforderung

Über die Jahre war eine komplexe Tracking-Landschaft entstanden.

Für jedes der neun Länder existierte ein eigener Google Tag Manager Container mit individueller Konfiguration. Jede Anpassung am Tracking bedeutete, Änderungen in bis zu neun verschiedenen Containern umzusetzen.

Das führte zu einem erheblichen administrativen Aufwand:

  • Neue Events mussten in jedem Container separat implementiert werden.
  • Änderungen mussten neunmal gepflegt und getestet werden.
  • Wurde eine Anpassung in einem Container vergessen, entstanden Inkonsistenzen zwischen den einzelnen Ländern.
  • Die Wartung wurde mit jedem weiteren Feature aufwendiger.

Gleichzeitig basierte das gesamte Setup ausschließlich auf clientseitigem Tracking. Eine zentrale Server-Side-Infrastruktur existierte nicht.

Darüber hinaus sollte das Performance Marketing künftig nicht mehr ausschließlich anhand des Umsatzes optimiert werden. Ziel war es, den tatsächlichen wirtschaftlichen Wert einer Bestellung in die Optimierung der Werbeplattformen einfließen zu lassen.

Unsere Herangehensweise

Anstatt das bestehende Setup weiter auszubauen, haben wir die komplette Tracking-Architektur neu konzipiert.

Im ersten Schritt implementierten wir eine zentrale Server-Side-Tracking-Infrastruktur auf Basis eines eigenen Server Side Google Tag Managers.

Parallel dazu entwickelten wir einen globalen Client Side Google Tag Manager, der die bisherigen neun separaten Container vollständig ersetzte.

Dadurch entstand erstmals eine zentrale Tracking-Architektur, über die sämtliche Länder verwaltet werden können.

Neue Events, Anpassungen oder Optimierungen müssen seitdem nur noch einmal umgesetzt werden und stehen anschließend allen Märkten konsistent zur Verfügung.

Zusätzlich übernahmen wir die vollständige Implementierung und Anbindung des Consent Managements. Dadurch werden sämtliche Marketing- und Analyseplattformen datenschutzkonform angesteuert und erhalten konsistente Consent-Informationen sowohl client- als auch serverseitig.

Über die neue Infrastruktur wurden sämtliche relevanten Plattformen zentral angebunden, darunter:

  • Google Analytics 4
  • Google Ads
  • Meta
  • Microsoft Advertising
  • Pinterest
  • Kelkoo
  • TradeDoubler
  • Solute
  • weitere Affiliate-Partner

Selbstverständlich inklusive sauberer Event-Deduplizierung, konsistenter Parameter und einer zentralen Verwaltung sämtlicher Integrationen.

Besonderheit: Optimierung auf Profitabilität statt Umsatz

Ein besonderes Highlight des Projekts war die Einführung einer profitbasierten Conversion-Messung.

Standardmäßig optimieren Werbeplattformen wie Google Ads oder Meta auf den Umsatz einer Bestellung. Für Händler mit großen Produktkatalogen ist das jedoch oft nur bedingt sinnvoll, da sich die Margen einzelner Produkte teilweise erheblich unterscheiden.

Deshalb entwickelten wir eine Lösung, bei der für jede gekaufte SKU automatisiert der entsprechende Deckungsbeitrag aus dem internen System abgefragt wird.

Aus diesen Werten wird der tatsächliche Profit einer Bestellung berechnet und als Conversion Value an die Werbeplattformen übertragen.

Dadurch können Kampagnen künftig nicht nur auf möglichst hohen Umsatz, sondern auf den tatsächlichen wirtschaftlichen Wert einer Bestellung optimieren.

Gerade bei umfangreichen Sortimenten schafft diese Art der Conversion-Bewertung eine deutlich fundiertere Grundlage für automatisierte Gebotsstrategien.

Das Ergebnis

Mit der neuen Tracking-Infrastruktur verfügt light11 heute über ein zentrales, skalierbares Setup für sämtliche internationalen Shops.

Die wichtigsten Ergebnisse:

  • ein globaler Client Side Google Tag Manager statt neun einzelner Container
  • zentraler Server Side Google Tag Manager für alle Länder
  • vollständige Integration des Consent Managements
  • deutlich geringerer Wartungsaufwand
  • konsistente Event-Logik über sämtliche Märkte hinweg
  • zentrale Verwaltung aller Marketing- und Affiliate-Plattformen
  • saubere Event-Deduplizierung
  • höhere Datenqualität für Analyse und Performance Marketing
  • profitbasierte Conversion-Werte für Google Ads und Meta
  • eine skalierbare Tracking-Architektur für zukünftige Erweiterungen

Fazit

Internationales Tracking wird schnell komplex – insbesondere, wenn jedes Land eigene Tracking-Logiken und Container mitbringt.

Anstatt diese Komplexität weiter zu verwalten, haben wir sie konsequent reduziert. Durch die Zentralisierung der gesamten Tracking-Infrastruktur, die Einführung von Server Side Tracking und Consent Management sowie die Optimierung auf Profitabilität statt reinem Umsatz entstand ein Setup, das nicht nur technisch sauber arbeitet, sondern auch langfristig skalierbar ist.

Das Ergebnis ist eine einheitliche Datenbasis für alle Märkte, deutlich geringerer Wartungsaufwand und eine bessere Grundlage für datengetriebenes Performance Marketing.

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